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EKA 2010

Neustrukturierung des Ev. Krankenhauses Alsterdorf u. Ausbau des Epilepsiezentrums Hamburg

Bauherr:

Ev. Krankenhaus Alsterdorf gGmbH

Architekt:

PL:  P. Kläschen

MA: K. Timmermann — Bauleitung

 

Gebäudedaten:

Investitionskosten: 31,65 Mio €

(KG 200-700 in Euro netto)

Grundstücksgröße (in m²): 20.400 m²

Projektgröße (in m² BGF):

Altbau: 20.890 m²

Neubau 10.270 m²

Plangungs- / Bauzeit:

2009 - 2014

Das EKA ist ein Krankenhaus mit dem Schwerpunktauftrag zur Behandlung geistig und körperlich behinderter Menschen.

Der heterogene Altbestand ist durch eine Aufstockung und Erweiterungen übersichtlich neu strukturiert worden.

Bis auf die psychiatrischen Angebote werden alle somatischen Fachgebiete in dem viergeschossigen Gebäudekomplex untergebracht - die Untersuchungs- und Behandlungsbereiche in den unteren, die Patientenbereiche in den oberen Geschossen.

Das präzise Farb- und Fassadenkonzept mit einer vorgehängten Ziegelfassade im großformatigen Läuferverband des Neubaus bildet einen spannungsvollen Kontrast zu der großzügigen Glasfassade der Eingangshalle und den heterogenen Rotziegelverblendern der Altbauten.

Als Empfangs-, Aufenthalts- und Erschließungsbereich zugleich, gliedert die Eingangshalle die beiden ringförmig organisierten Erweiterungsbauten; im Osten das Epilepsiezentrum Hamburg, im Westen die Intensivstation sowie die Abteilungen der Chirurgie, inneren Medizin und Geriatrie. Der nach Norden orientierte Riegel beinhaltet Räume für Therapie und Arztdienst.

Die Gebäudestruktur ermöglicht einerseits dem Vorbeugen verwirrter Patienten mit Weglauftendenzen, andererseits der Bildung flexibler Stationsgrößen und damit die Anpassung an das jeweilige Patientenaufkommen.

Insbesondere wurde der (Tages-)Lichtgestaltung und dem Einsatz von Farben und Materialien sowohl in den Flur- u. Gemeinschaftsräumen als auch in den Patientenzimmern. Farbig abgesetzte Wandflächen in den Zugangsbereichen ermöglichen Orientierung, niedrige Brüstungen ermöglichen dem liegenden Patienten Ausblicke ins Grüne, die Fensterbänke werden zu Sitzflächen.

Die Bauarbeiten fanden bei laufendem Betrieb statt.

EKA 2010

Neustrukturierung des Ev. Krankenhauses Alsterdorf u. Ausbau des Epilepsiezentrums Hamburg

Bauherr:

Ev. Krankenhaus Alsterdorf gGmbH

Architekten:

PL:  P. Kläschen

MA: K. Timmermann — Bauleitung

 

Gebäudedaten:

Investitionskosten: 31,65 Mio €

(KG 200-700 in Euro netto)

Grundstücksgröße (in m²): 20.400 m²

Projektgröße (in m² BGF):

Altbau: 20.890 m²

Neubau 10.270 m²

Plangungs- / Bauzeit:

2009 - 2014

Das EKA ist ein Krankenhaus mit dem Schwerpunktauftrag zur Behandlung geistig und körperlich behinderter Menschen.

Der heterogene Altbestand ist durch eine Aufstockung und Erweiterungen übersichtlich neu strukturiert worden.

Bis auf die psychiatrischen Angebote werden alle somatischen Fachgebiete in dem viergeschossigen Gebäudekomplex untergebracht - die Untersuchungs- und Behandlungsbereiche in den unteren, die Patientenbereiche in den oberen Geschossen.

Das präzise Farb- und Fassadenkonzept mit einer vorgehängten Ziegelfassade im großformatigen Läuferverband des Neubaus bildet einen spannungsvollen Kontrast zu der großzügigen Glasfassade der Eingangshalle und den heterogenen Rotziegelverblendern der Altbauten.

Als Empfangs-, Aufenthalts- und Erschließungsbereich zugleich, gliedert die Eingangshalle die beiden ringförmig organisierten Erweiterungsbauten; im Osten das Epilepsiezentrum Hamburg, im Westen die Intensivstation sowie die Abteilungen der Chirurgie, inneren Medizin und Geriatrie. Der nach Norden orientierte Riegel beinhaltet Räume für Therapie und Arztdienst.

Die Gebäudestruktur ermöglicht einerseits dem Vorbeugen verwirrter Patienten mit Weglauftendenzen, andererseits der Bildung flexibler Stationsgrößen und damit die Anpassung an das jeweilige Patientenaufkommen.

Insbesondere wurde der (Tages-)Lichtgestaltung und dem Einsatz von Farben und Materialien sowohl in den Flur- u. Gemeinschaftsräumen als auch in den Patientenzimmern. Farbig abgesetzte Wandflächen in den Zugangsbereichen ermöglichen Orientierung, niedrige Brüstungen ermöglichen dem liegenden Patienten Ausblicke ins Grüne, die Fensterbänke werden zu Sitzflächen.

Die Bauarbeiten fanden bei laufendem Betrieb statt.